Fitness für ein aufregenderes und besseres Liebesleben

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nackter trainierter Mann von hinten mit nackter Frau auf sich
Fitness kann auf vielen verschiedenen Wegen zu einem besseren Liebesleben verhelfen. (Quelle: staras/Shutterstock.com)

Für manche scheint es ein Tabu-Thema zu sein und für andere spielt es eine sehr große Rolle: Wie wirke ich beim Sex und gefällt der anderen Person mein Anblick? Einige treiben Sport, um nackt besser auszusehen oder beim Geschlechtsverkehr Ausdauer zu beweisen und für den Partner attraktiv zu sein. Aber kann Fitness für besseren Sex sorgen und welcher Sport hilft dabei besonders? Das wird in diesem Beitrag geklärt.

Gründe, warum Fitness dein Sexleben verbessert

Wer unglücklich mit seinem Sexualleben ist oder einfach mal wieder neue Reize setzen möchte, kann dies mit dem richtigen Training erreichen. Dabei wird nicht nur die Figur ästhetischer sondern Mann und Frau werden durch die verbesserte Eigenwahrnehmung auch selbstbewusster und freier. Im Folgenden werden weitere Gründe genannt, warum das Fitnesstraining für beide Partner im Bett Vorteile mit sich bringt:

Mehr Beweglichkeit

Um im Liebesleben eine gute Form zu beweisen, lohnt es sich Beweglichkeitsübungen in das Workout einzubauen. Interessantere Stellungen und neue Erfahrungen sind nur zwei Vorteile von einer besseren Beweglichkeit. Diese kann man vor allem durch Dehnübungen, Stretching und Sportarten, wie Yoga stärken.

Attraktivität und Stärke steigern

Natürlich ist der äußerliche Aspekt ein großer Vorteil von regelmäßigem Sport. Viele finden Muskeln und eine athletische Form attraktiver als ein kleines Speckbäuchlein. Sicherlich sind aber nicht nur die oberflächlichen Punkte entscheidend.

Durch Muskeltraining erhält man besonders in der Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur mehr Kraft und ist vor allem als Mann in der Lage, andere Stellungen auszuprobieren und länger in möglicherweise unangenehmen Stellungen zu verharren. Sex im Stehen wird durch den Kraftsport bspw. deutlich einfacher.

Bessere Ausdauer beim Sex durch Fitness

Ein zu schneller Orgasmus ist bei Männern oftmals ein Problem, welches bei Frauen schnell für Unzufriedenheit im Bett sorgt. Ausdauertraining kann helfen, um Erschöpfung beim Geschlechtsverkehr vorzubeugen und die Frau glücklich zu machen. Aber auch Frauen können, wenn sie beim Sex gern den aktiven Part übernehmen, vom Kardiotraining profitieren.

Durch regelmäßiges Training auf dem Stepper, dem Crosstrainer oder dem Fahrrad wird der Körper ausgepowert und für die nächsten sportlichen Aktivitäten gewappnet. Vor allem kurze HIIT-Übungen sind gut. Auf Dauer wird die Herzfrequenz nicht mehr so schnell in die Höhe gehen, wie vorher. Auch der Orgasmus eines Mannes kann durch das Kardiotraining nach hinten verzögert werden.

Intensiverer Orgasmus und längere Erektion

Der sogenannte „Coregasm“ ist für viele Frauen ein bekanntes Phänomen. Tatsächlich kann das Bauchmuskeltraining einen Orgasmus verursachen. Und auch beim Geschlechtsverkehr führen trainierte Bauchmuskeln bei Frauen eher zum Sex.

Bei Männern sieht das ähnlich aus. Wer Probleme hat zu schnell zu kommen, kann durch Sport eine schnellere und längere Erektion bekommen. Das beweisen mehrere Studien, in denen herausgefunden wurde, dass schon eine halbe Stunde Sport am Tag die Erektionsfähigkeit um 40 Prozent steigern solle. Vor allem Beckenbodentraining kann sowohl bei Männern zur Potenzsteigerung als auch bei Frauen zu einem intensiven Orgasmus führen.

Trainierte Personen haben deutlich mehr Sex – auch im Alter

Laut einer Studie haben Menschen, die Sport machen mehr Sex als diejenigen, die es nicht tun. Das liegt unter anderem daran, dass sie nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag aktiver sind und eher auf andere Menschen zugehen.

Natürlich ist es oftmals auch der Fall, dass sportliche Menschen äußerlich betrachtet oft anziehender wirken. Gleichzeitig erhöht sich die Auswahl potenzieller Sexpartner und man wirkt im allgemeinen Auftreten selbstbewusster. Allein einmal Sport in der Woche soll die Häufigkeit erhöhen.

Fitness und Sex steigert den Testosteronproduktion

Das männliche Sexualhormon Testosteron ist beim Sex ebenfalls ein entscheidender Faktor. Es sorgt dafür, dass die Potenz und die Libido deutlich gesteigert wird und der Mann länger durchhält. Dieses Hormon wird auch beim Krafttraining gebraucht, um Muskeln aufzubauen. Viele nehmen Supplements, um den Testosteronspiegel für den Sport anzuheben.

Sport fördert die Durchblutung

Eine Studie hat bewiesen, dass Ausdauertraining nicht nur die Durchblutung und das gesamte Herz-Kreislauf-System stärke, sondern auch das Durchhaltevermögen, die Performance und die Lust beim Sex.

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen war die Chance auf eine erektile bzw. sexuelle Dysfunktion um 23-30 % weniger, wenn diese vier Stunden die Woche schnelle Joggingeinheiten vollzogen. Grund dafür ist einfach die bessere Durchblutung – im ganzen Körper.

Ausdauertraining oder Kraftsport?

Auch wenn viele wahrscheinlich denken, dass die Ausdauer im Bett auch durch Ausdauertraining gestärkt werden kann, ist dies eine falsche Annahme. Tatsächlich sind lange Cardioeinheiten ein Killer für das Sexualhormon Testosteron – und somit auch für die Lust und die Ausdauer im Bett.

Aber keine Angst: Wer ab und zu ein Ausdauertraining einschiebt, kann auch im Bett davon profitieren. Das bessere Herz-Kreislauf-System und die gute Durchblutung sorgen dafür, dass man nicht so schnell aus der Puste kommt. Erst ab Läufen von 70 km pro Woche wurden Leistungsverschlechterungen beim Sex festgestellt.

Um den Testosteronspiegel zu steigern, sind kurze, intensive Übungen am besten geeignet. Sowohl Kraftsport als auch schnelle Sprints, HIIT-Trainingseinheiten oder ähnliches können dabei am besten zum Spaß im Bett beitragen.

Fitness-Übungen die den Sex verbessern

YOGA Übungen für besseren Sex
Fünf YOGA Übungen die für besseren Sex helfen können. (Quelle: Tond Van Graphcraft/Shutterstock.com)

Wie bereits erwähnt, gibt es einige Übungen, die die Leistung beim Sex verbessern können. Männer sind dabei besonders gut mit Krafttraining bedient. Besonders Bein- und Bauchmuskulatur können hierbei trainiert werden. Wer gern mit Stellungen experimentiert sollte aber auch die Arme nicht außer Acht lassen. Dehnübungen sorgen ebenfalls für mehr Beweglichkeit – bei Männern und Frauen.

Frauen können sogar noch einige Übungen dazu einbauen, um ihr eigenes Sexleben zu verbessern. Besonders Übungen für den Beckenboden sorgen durch An- und Entspannung für einen intensiveren Orgasmus und eine bessere Leistung. Folgende Übungen sind für Frauen besonders effektiv:

  • Superman
  • Brücke
  • Russian Twist
  • Beckenboden anspannen

Zu viel Fitness sorgt für weniger Sex

Wer nun jeden Tag für mehrere Stunden ins Fitnessstudio rennt, um endlich wieder frischen Wind ins Bett zu bringen, sollte die Sache ruhig angehen. Gerade langes Ausdauertraining kann auf Dauer zu viel werden und die Testosteronproduktion – und damit die Lust auf Sex – noch weiter einschränken.

Außerdem sollte man darauf achten, dass neben dem Sport noch genug Zeit für das Privatleben bleibt und sich dies irgendwann nicht mit der Trainingszeit aufhebt. Zeit mit Freunden und der Austausch über Sex mit dem Partner können oftmals schon für Inspiration sorgen. Dies, ein geregelter Kraftsport und Lust an Neuem sind eine ideale Kombination für guten Sex.

Häufige Fragen zum Thema Fitness für besseren Sex

Senkt Sex vor dem Sport die Leistung?

In manchen Sportarten wird eine Abstinenz bis zu 48 Stunden vor dem Wettkampf vorausgesetzt. Dies ist allerdings nur bei professionellen Sportlern – z.B. im Triathlon – der Fall. Im Kraftsport kann regelmäßiger Sex sogar zum Muskelaufbau beitragen, da regelmäßig Testosteron beim Sex ab- und beim Sport aufgebaut wird.

Wird der Testosteronspiegel vom Sex kleiner?

Zwar stimmt es, dass Testosteron beim Sex abgebaut wird – allerdings ist dies nicht unbedingt von Nachteil. Die Aktivität des Testosterons steigt nämlich an, da dieses beim Krafttraining immer wieder nachproduziert wird.

Wird der Sex durch Sport besser?

Es gibt viele Punkte beim Sex, die durch den Sport verbessert werden können. Das ist z.B. Ausdauer, Beweglichkeit, Stärke und körperliche Anziehungskraft und Attraktivität. Von zu viel Sport, der das gesamte Leben einnimmt, sollte jedoch abgesehen werden.

Ich bin 20 Jahre jung und studiere derzeit Medienwirtschaft und Journalismus. Das Schreiben neben meinem Studium nutze ich, um meinem späteren Berufsziel als Texterin näher zu kommen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und viel Bewegung mit meinem Hund in der Natur sind mir sehr wichtig. Gern lasse ich euch an meinem Wissen teilhaben, durch welches auch ich dieses Jahr einiges an Gewicht verlieren und Muskeln aufbauen konnte.

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